Julia
12. September 2026
Heute können wir euch endlich etwas Hoffnung schenken: Julias Operation ist gut verlaufen.
Was die Ärzte während der Behandlung gefunden haben, macht allerdings fassungslos.
In Julias Wunde befanden sich neben unzähligen Fliegenlarven auch Teile eines Projektils.
Damit wissen wir nun, was ihre schwere Verletzung verursacht hat:
Jemand hat Julia ins Gesicht geschossen.
Dabei wurden Gesichtsnerven verletzt. Julia konnte ihr Maul nicht mehr richtig öffnen und deshalb auch nicht fressen. Das erklärt den erschreckend abgemagerten Zustand, in dem sie gefunden wurde.
Es fällt schwer, Worte dafür zu finden, was diesem jungen Hund angetan wurde.
Aber wir möchten heute nicht dem Menschen Raum geben, der ihr dieses Leid zugefügt hat.
Wir möchten Julia Raum geben.
Denn diese kleine Kämpferin zeigt uns gerade, wie viel Lebenswille in ihr steckt.
Julia frisst wieder.
Sie erkundet neugierig und fröhlich das Sheltergelände.
Und wenn ihre Zweibeiner zu Besuch kommen, wird bereits freudig mit der Rute gewedelt.
Nach allem, was sie erlebt hat, entscheidet sie sich gerade jeden Tag ein kleines bisschen mehr für das Leben und für das Vertrauen in Menschen.
Ist Julia über den Berg?
Nein.
Ist sie auf einem guten Weg?
Ja. Absolut.
Und daran habt auch ihr einen Anteil.
Danke für jedes Daumendrücken.
Danke für jede liebe Nachricht.
Danke für jedes Teilen.
Und vor allem: Danke für eure finanzielle Unterstützung, ohne die wir solche Behandlungen nicht ermöglichen könnten.
Julia hat noch einen Weg vor sich.
Aber sie frisst. Sie läuft. Sie wedelt.
Und verdammt noch mal, sie ist da.
29. August 2026
Julia und Romeo sollten eigentlich gerade erst anfangen zu leben. Stattdessen kämpfen sie mit den Folgen dessen, was Menschen ihnen angetan haben.
Sie wurden vernachlässigt und misshandelt. Julia ist schwer am Auge verletzt und braucht dringend medizinische Hilfe.
Als Madalin von den beiden erfährt, ist für ihn klar: Er will sie retten. Dafür nimmt er zwei Stunden Fahrt auf sich und bringt Julia und Romeo in Sicherheit. Als würden sie Madalin schon eine Ewigkeit kennen, laufen sie ihm direkt in die Arme, voller Vertrauen und Zuversicht.
Doch mit der Rettung beginnt erst der nächste Kampf.
Untersuchungen, Behandlungen und notwendige Operationen werden mindestens 700 € kosten, Geld, das Madalin alleine nicht aufbringen kann.
Deshalb möchten wir ihm helfen.
Und wir hoffen sehr, dass ihr uns dabei unterstützt.
Nicht, weil Julia und Romeo „arme Hunde“ sind.
Sondern weil sie nach allem, was hinter ihnen liegt, endlich eine faire Chance verdient haben.

